Veränderungsprozesse auslösen, Ressourcen aktivieren, Suchprozesse anstoßen

Business-Coaching

Wir verstehen Business-Coaching als Teil der Prozessbegleitung in den jeweiligen Arbeitskontexten. Der Business Coach hilft Mitarbeitern und Führungskräften dabei Prozesse, Strategien und Probleme des unmittelbaren Milieus zu reflektieren. Dadurch werden Veränderungsprozesse ausgelöst, Ressourcen aktiviert, die Handlungsfähigkeit der Klienten wird erhöht und ihre Entwicklung nachhaltig gefördert.

Unser Coaching-Verständnis verfolgt einen systemischen Ansatz. Grundsätze dieses Business Coachings sind eine wertschätzende Grundhaltung, Kooperation auf Augenhöhe und Nützlichkeit. Wir sind prozessorientiert und achten auf die Wechselwirkungen relevanter Einflussgrößen des Klienten und seinen Entwicklungsgrad im Coachingprozess.

Die Einstellungen, das Verhalten und das Umfeld des Coaches werden reflektiert, um aufzudecken, ob diese drei Einflussgrößen im Einklang oder Widerspruch zu einander stehen. Dies ermöglicht eine höhere Akzeptanz der gemeinsam entwickelten Maßnahmen und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Ziele erreicht werden.

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Unser Business-Coaching Verständnis

Systemisches Coaching Verständnis basiert auf folgenden Prämissen:

► Wertschätzende Haltung

Ein moderner systemischer Ansatz vertraut auf die Selbstorganisation des Systems. Jeder Mensch ist fähig, sich weiter zu entwickeln. Für den Coach gilt, dem Klienten in seiner Individualität achtsam, auf Augenhöhe zu begegnen. Entwicklungen werden dadurch gefördert, dass sich der Klient grundsätzlich wertgeschätzt fühlt. Business-Coaching bedeutet für die Praxis: Respekt gegenüber Personen und Hinterfragen der Klientenkonstruktionen.

► Prozessorientierung

Die Beziehung zwischen dem Coach und dem Coachee weist keine kausal-lineare Interaktion auf, sondern stellt eine Wechselwirkung mit dem jeweils anderen dar. So ein Wechselbezug lässt sich nicht bis ins Detail planen, sondern erfordert eine kontinuierliche Anpassung. In der Praxis bedeutet das, der Coach gleicht seine Konzepte und Methoden immer wieder von Situation zu Situation an die Entwicklungsmöglichkeiten und Interessen seines Coachees an.

► Wirklichkeitskonstruktion

Der Coach ist ein Beobachter und ein Teil des Systems-/Coachings-Prozesses. Er beeinflusst das System durch seine ganz persönliche Wahrnehmung: Auch er konstruiert sich seine Wirklichkeit. Darüber ist er sich bewusst und prüft stets selbstkritisch, ob er ungewollt in seinem Tun problemverstärkend wirkt. Seine Interventionen sind eine Art Angebot. Seine Erklärungsversuche formuliert er in Form von offenen Hypothesen. Diese regen an, alternative Wahrnehmungs- und Entscheidungsmöglichkeiten und damit Handlungskompetenzen kreativ zu erweitern.

► Lösungs- und Ressourcenorientierung

Die zentrale Annahme im systemischen Business-Coaching lautet: Jeder Klient verfügt bereits über alle Ressourcen, die es zur Lösung seiner Probleme benötigt. Der Zugang zu den neuen Optionen ist oft zunächst versperrt. Ein Perspektivwechsel, positive Konnotation und systemische Fragen helfen hier, den Möglichkeitsraum zu vergrößern. Es ist immer mehr als nur eine Lösung möglich. Dabei liegt das Augenmerk im systemischen Coaching auf Zukunft und ihrer Gestaltung. Für die hilfreichen Lösungen werden nützliche Ressourcen und Kompetenzen aus der Vergangenheit und Gegenwart bewusst gemacht.

► Zirkularität

Zirkuläres Denken ist eine vernetzte Betrachtung, das Kommunikation als dynamische Wechselwirkung versteht. Die Beteiligten sind gleichzeitig Handelnde/Agierende und Empfänger von Mitteilungen/Reagierende. Diese Annahme impliziert den Verzicht auf einseitige Schuldzuweisung und fördert eine neugierige Auseinandersetzung mit dem eigenen Anteil in der Problemsituation. Im systemischen Business-Coaching wird mindestens eine Veränderung auf einer Ebene angestrebt, sei es Wahrnehmung, Verhalten, Denken oder Emotionen. Dies bewirkt eine unmittelbare Umwandlung der anderen Ebenen.

► Selbststeuerung

Im systemischen Ansatz sind Klienten (auch Systeme genannt) autonom, regulieren sich selbst und können nicht von außen kontrolliert werden (Das Prinzip der Autopoiese). Ein System produziert für sich selbst seine eigenen Lösungen. Die Aufgabe des Coaches ist es, Systeme zu irritieren, sie anzustoßen, destruktive Muster zu unterbrechen, um hilfreiche Prozesse anzuregen und in Gang zu setzen. Dabei ist es wichtig, eine vertrauensvolle und wertschätzende Atmosphäre und geeignete Rahmen- und Lernbedingungen für die Entfaltung von Kompetenzen und Selbstorganisation zu kreieren.

Weiterlesen ➤ Was ist systemisches Coaching?

Business Coach Ausbildung

International zertifizierter Systemischer Business Coach zu sein eröffnet Ihnen neue Wege als Karriere-Booster oder Job-Alternative. Informieren Sie sich über die Ausbildung und die vielfältigen Möglichkeiten der Anwendung.

Unsere Business-Coaching Leistungen

Coaching für junge Führungskräfte

Personen, die zum ersten Mal eine Führungsposition übernehmen stellen sehr häufig fest, dass plötzlich die Fachtätigkeit in den Hintergrund rückt und neue Anforderungen an sie gestellt werden. Wir unterstützen junge Führungskräfte während der „ersten 100 Tage“ und stehen als Wegbegleiter für bestimmte Zeit an ihrer Seite. Das Business-Coaching bietet ihnen die Möglichkeit, direkt am Arbeitsplatz zu lernen.

Coaching für erfahrene Führungskräfte

Auch erfahrene Führungskräfte haben in der Regel ein Interesse daran, ihren Führungsstil zu überprüfen und zu optimieren – zum Beispiel, wenn gezielt neue Kompetenzen erworben werden sollen. Hier konzipieren wir nach einer Ist-Analyse der Ausgangssituation im Dialog persönliche Ziele und darauf aufbauende Coaching-Maßnahmen. Als Sparring-Partner für eine begrenzte Zeit bieten wir die Möglichkeit zur kritischen Reflexion und bereiten damit den Weg zu einer zielgerichteten persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung.

Coaching für Mitarbeiter

Für Mitarbeiter kann ein Coaching ein Karriere-Booster darstellen, um sich persönlich oder fachlich weiterzuentwickeln. Gerade bei der Erhöhung von individueller Leistungsfähigkeit und Steigerung der Kompetenzen zeigt es sich als ein äußerst wirkungsvolles Mittel, um die gesteckten Ziele zu erreichen.

Mitschwingend gestalten

Emotionale Kompetenz eines Coaches

Der Erfolg eines Coachings hängt maßgeblich damit zusammen, wie gut entwickelt die emotionalen Kompetenzen des Coachs sind. Denn auch fachliche Themen unserer Klienten habe immer eine emotionale Komponente. Auf die Gefühlslagen des Coachees einzugehen, zu erkennen, sie zu benennen und zu regulieren, verschafft nicht nur Entlastung für den Coachee, sondern erzeugt auch eine Vertrauensbasis für die Coaching-Beziehung.

Wie gut das einem Coach gelingt, hängt damit zusammen, wie handlungsleitend er seine eigenen Emotionen wahrnehmen, beschreiben, und wie angemessen er mit ihnen umgehen kann, sowie welche Einstellungen er zu seinen eigenen Gefühlen hat. Die systematische Überprüfung und Weiterentwicklung der eigenen emotionalen Kompetenz ist somit ein Professionalisierungsziel jedes Coaches.

Die erfreuliche Nachricht sowohl für die Coaches als auch für die Coachees ist: emotionale Kompetenz ist trainierbar. Welchen weiteren Nutzen hat sie für die Coaching-Praxis?

Business-Coaching ist eine geeignete Plattform für unsere Klienten die Integration des Fach-Themas und des emotionalen Kontextes stattfinden zu lassen, um dann beide Ebenen reflektieren zu können. Denn sachliche Themen der Klienten sind oft mit starken, nicht selten negativen Emotionen wie z.B. Ärger, Frust, Wut oder Ängsten verbunden.

Ein Coach muss sich diesen Gefühlen und vielfältigen emotionalen Anforderungen stellen. Ein Coaching ist ein Dialog, bei dem Coach und Coachee miteinander emotional verbunden sind. Die Übertragung negativer Emotionen der Klienten kann einen Coach stark belasten.

Die Emotionsregulation eines Coaches beinhaltet mehrere Strategien: Aufmerksamkeit für die eigenen nonverbalen und verbalen Signale, Gefühlsklarheit, Reflektion eigener Gefühlslagen, Fähigkeit emotionale Distanz zu schaffen ohne aus dem empathischen Kontakt mit dem Klienten zu gehen, Regulationsfertigkeit sich trotz negativer Gefühle immer wieder entspannen zu können, sowie Mitteilen der eigenen Emotionen, sodass das Vertrauen zueinander verstärkt wird.

Der Begriff der emotionalen Kompetenz zeigt auf, dass sie erlernbar und veränderbar ist. Dies ist eine Voraussetzung für die professionelle Weiterentwicklung und eine entscheidende Ressource eines Coachs.

Emotionale Kompetenz ist ein Schlüsselfaktor für den individuellen und den organisatorischen Erfolg und die Voraussetzung für erfolgreiche Führung. Personen, die sich unter anderem im Bereich Emotionale Kompetenz professionalisieren möchten, entscheiden sich oft für eine systemische Business Coach Ausbildung. In unserer Coaching- Ausbildung trainieren wir gezielt die emotionalen Kompetenzen unseren Teilnehmer.

Mehr dazu wie sich die emotionale Kompetenz messen lässt, erfahren Sie unter:
Emotionale-Kompetenz-Test

Was wir gut können, geben wir gerne weiter.

Ihre Coaches

Viktoria Dreher

Diplom-Psychologin
Lehr-Coach & Institutsleiterin

Dr. Rüdiger Klepsch

Diplom-Psychologe
Lehr-Coach & Managementberater

Ulrich Kopp

Diplom-Psychologe
Lehr-Coach & Senior Trainer

Wir sind ein Team von praxisorientierten Diplom-Psychologen und erfahrenen systemischen Managementberater. Wir bieten Ihnen eine wissenschaftlich abgesicherte und systemische Beratung zu Personal- & Organisationsentwicklungsprozessen. Außerdem geben wir seit 2010 unsere gesammelten Erfahrungen und unsere Expertise als systemische Coaches und Berater an unseren Teilnehmer der systemischen Business-Coaching Ausbildung weiter. Sie können sich gerne von uns coachen lassen und/oder Ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und ein professioneller Business Coach werden.