Es war einmal ein Huhn, das stark schielte. Dieses schielende Huhn sah deshalb die ganze Welt etwas schief und glaubte, sie sei tatsächlich schief. So sah es z.B. auch seine Mithühner und den Hahn schief. Es lief immer etwas schräg und stieß ziemlich oft gegen die Wände.
Eines Tages nahm ein Mann seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer Farm einer sehr armen Familie. Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: „Wie war dieser Ausflug?“ „Sehr interessant!“ antwortete der Sohn.“ Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?“ „Oh ja, Vater, das habe ich gesehen.“ „Was hast du also gelernt?“ fragte der Vater.
Ein Reisender kam in ein Kloster, um den Meister zu hören. Nach einer Weile sprach er zu einem der anderen Schüler:
„Ich bin weit gereist, um dem Meister zuzuhören. Aber jetzt, wo ich ihn höre, finde ich seine Worte ganz gewöhnlich. „
Der Schüler antwortete: „Höre nicht auf seine Worte. Höre auf seine Botschaft.“ „Und wie macht man das?“
In unsere Reihe Wissenschaft trifft Wirtschaft präsentieren wir in diesem Monat die wissenschaftlichen Ergebnisse einer Befragung. Die Studentin Hendrikje Jungandreas hat sich dem Thema „Welche Kompetenzen benötigen Führungskräfte in der Krise?“ im Rahmen ihrer Masterarbeit gewidmet. Das Systemische Institut Hamburg und andere Unternehmensberatungen haben sie in ihrer Forschung unterstützt und das Wissen aus der Praxis in einem Interview mit der Studentin geteilt.