Ein Blinder irrt orientierungslos durch den Wald. Plötzlich stolpert er über etwas am Boden und fällt der Länge nach hin. Als der Blinde auf dem Waldboden herumtastet, entdeckt er, dass er über einen Mann gefallen ist, der am Boden kauerte. Dieser Mann ist ein Lahmer, der nicht laufen kann.

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Eines Tages kam ein Bekannter zum griechischen Philosophen Sokrates gelaufen.
„Höre, Sokrates, ich muss dir berichten, wie dein Freund….“
„Halt ein“ unterbrach ihn der Philosoph.
„Hast du das, was du mir sagen willst, durch drei Siebe gesiebt?“
„Drei Siebe? Welche?“ fragte der andere verwundert.
„Ja! Drei Siebe! Das erste ist das Sieb der Wahrheit. Hast du das, was du mir berichten willst, geprüft ob es auch wahr ist?“
„Nein, ich hörte es erzählen, und…“
„Nun, so hast du sicher mit dem zweiten Sieb, dem Sieb der Güte, geprüft. Ist das, was du mir erzählen willst – wenn es schon nicht wahr ist – wenigstens gut?“ Der andere zögerte. „Nein, das ist es eigentlich nicht. Im Gegenteil…..“
„Nun“, unterbrach ihn Sokrates. „so wollen wir noch das dritte Sieb nehmen und uns fragen ob es notwendig ist, mir das zu erzählen, was dich so zu erregen scheint.“
„Notwendig gerade nicht….“
„Also“, lächelte der Weise, „wenn das, was du mir eben sagen wolltest, weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste weder dich noch mich damit.“

Teilen Sie uns doch gern mit: Was lernen Sie aus dieser Geschichte?

 

Es war einmal ein Hund.
Er hatte großen Durst. Doch jedes Mal, wenn er trinken wollte und dabei sein Spiegelbild im Wasser erblickte, erschrak er vor dem fremden großen Hund, den er sah und wich voller Angst zurück.
Irgendwann aber war sein Durst so groß und unerträglich, dass er seine Furcht überwand und mit einem großen Satz ins Wasser sprang.
Und tatsächlich verschwand da auch der „andere“ Hund.

nach Shah, Idries: „Lebe das wirkliche Glück“

Manchmal erscheinen uns unsere Ängste so groß, dass wir es kaum wagen uns diesen zu stellen. Doch je öfter wir uns überwinden und von unserem Mut Gebrauch machen, desto kleiner wird die Angst sein. Diese Erfahrung kann sehr heilsam sein.

Brauchen Unternehmen einen neuen Führungsstil?

Agile Führung oder auch agiles Management sind Begriffe, die immer häufiger in Unternehmen auftauchen. Mit ihr ist die Führung gemeint, die mit wenig Vorschriften und Bürokratie arbeitet, um so Flexibilität und Schnelligkeit in der Ideengewinnung sowie Produktivität zu erreichen. Oftmals wird vergessen, dass eine agile Führung im Grunde nichts Neues ist. Erfolgreiche Führung hatte schon immer Anteile, die agil waren. Es handelt sich bei dieser Führung um eine Grundhaltung der Führungskraft, die es ihr ermöglicht, in verschiedenen Situationen angemessen die Potenziale von Teams zu nutzen und sie für die anstehenden Projekte und komplexe Herausforderungen zu begeistern. Teams werden hinsichtlich ihrer Gruppendynamiken prozesshaft geführt, was es ermöglicht, die verschiedenen Sichtweisen der Mitarbeitenden zu nutzen, um nachhaltige Lösungen zu erarbeiten.

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Marketing-Spazialistin

Unser Team sucht ab sofort eine/n Assistent:in der Geschäftsführung (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit für inspirierende Themen und Aufgaben im Bereich der Weiterbildung und Managementberatung. Die Stelle besteht zur Hälfte aus Marketing-Aufgaben und zur Hälfte aus Verwaltungsaufgaben im Office.

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Kollegen

Im bundesweiten Durchschnitt machen Menschen mit Migrationshintergrund einen Anteil von 20% der Gesamtbevölkerung aus. Tendenz steigend. Demnach werden auch im Arbeitskontext immer mehr Teams multikulturell zusammengesetzt, was bei den Arbeitgebern dazu führt, dass sie spezifische Fähigkeiten und Fertigkeiten in diesem Bereich voraussetzen.Besonders Führungskräfte müssen neue Situationen und die einhergehenden Herausforderungen meistern. Teams sollten hinsichtlich ihrer Kompetenzen gut durchdacht sein. Dafür benötigt es Reflexion und ein gutes Gespür. Es ist notwendig, dass die Führungskraft die Verantwortung einer angepassten Teamkultur übernimmt und bei Missverständnissen oder Unsicherheiten Unterstützung anbietet.

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Zwei Frauen, in einer Coaching-Sitzung

In dem Beitrag „Systemisches Coaching – ein weißer Schimmel?“ wird Prof. Dr. Hans-Jürgen Balz, Diplom-Psychologe und lehrender Coach, die Erfolgsgeschichte des systemischen Coachings mit einhergehenden kritischen Beiträgen zur Profilschärfe und ihrer Wirksamkeit betrachten. Der Begriff „systemisch“ werde von Kritikern und Autoren zunehmend angezweifelt. Die inflationäre Nutzung, eine fehlende Profilschärfe, mangelnde Standards für die Coaching-Praxis und -Weiterbildung sowie überhöhte Heilsversprechen seien Beweggründe der Kritik verschiedenster Autor*innen.

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Coachingnachfragen und Coachingangebote erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Die auf dem Markt zur Verfügung stehenden Ansätze sind vielfältig. Wir halten das systemische Coaching für die geeignetste Coachingform, um den aktuellen Herausforderungen einer hochwechselhaften, unsicheren, sehr komplexen und vieldeutig interpretierbaren Welt zu begegnen. Warum?

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Das Systemische Business Coaching erweist sich bereits jetzt als hilfreiches Instrument in der Begleitung von Veränderungen auf der individuellen und auf der organisationalen Ebene. Nicht zuletzt durch die Corona-Krise aber und auch durch das wachsende Umweltbewusstsein hat jetzt das Systemische Online Business Coaching zwei Turbo-Lader erhalten. Die jetzt beschleunigte Digitalisierung trägt dazu bei, dass mehr und mehr Menschen auf Online-Coachings zurückgreifen (werden). Dr. Rüdiger Klepsch von Dr. Klepsch & Partner Systemische Managementberatung fasst die Erfahrungen im systemischen Online Business Coaching zusammen.

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Wir haben mit Laura Vormann, Diplom-Psychologin, Systemische Beraterin und Coach, über ihre Forschung zur emotionalen Kompetenz in der Lehre von systemischer Organisationsberatung gesprochen.

Dafür interviewte sie Ende 2019 insgesamt 17 Berater*innen, die in Aus- und Weiterbildungsinstituten für systemische Beratung angehende Coaches ausbilden. Darunter waren Viktoria Dreher, Leiterin des Systemischen Instituts Hamburg, und Dr. Rüdiger Klepsch, beide systemische Berater*innen in Ausbildungsfunktion. Anhand dieser Studie wurde exploriert, inwiefern emotionale Kompetenz bedeutsam im systemischen Business-Coaching ist und mit welchen Methoden und Haltungen diese Kompetenz vermittelt und ausgebildet wird. Viktoria Dreher, Geschäftsführerin des Systemischen Instituts Hamburg, befragte Frau Vormann nach Abschluss ihrer Masterarbeit.

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